Pudel verschiedener Grössenausführungen haben ihre eigenen Merkmale und Eigenschaften, aber alle Pudel teilen die intelligenten, anhänglichen und verspielten Eigenschaften, die sie zu ausgezeichneten Begleithunden machen.
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Die genaue Herkunft des Pudels ist nicht eindeutig bekannt, aber es wird angenommen, dass die Rasse ihren Ursprung in Deutschland hat. Der Name "Pudel" stammt vom deutschen Wort "pudeln", was "planschen" oder "spritzig sein" bedeutet, und weist darauf hin, dass die Rasse ursprünglich als Wasserhund gezüchtet wurde.
Es wird angenommen, dass der Pudel aus verschiedenen Hunderassen entstanden ist, darunter der Barbet, der Portugiesische Wasserhund, der russische Owtcharka und der französische Bichon. Der Pudel wurde im 16. Jahrhundert als Jagdhund verwendet, um Wasserwild zu apportieren und zu fangen. Im Laufe der Zeit wurde der Pudel auch als Begleithund sehr beliebt und wurde von Adligen und Königshäusern in ganz Europa als Modehund gehalten. Die Rasse wurde weiter gezüchtet und verfeinert, um ihre eleganten und anmutigen Eigenschaften zu betonen.
Der Miniatur Pudel
Heutzutage wird der Pudel in verschiedenen Größen gezüchtet, einschließlich des Miniatur-Pudels, des Zwergpudels und des Standardpudels. Jede Größe hat ihre eigenen Merkmale und Eigenschaften, aber alle Pudel teilen die intelligenten, anhänglichen und verspielten Eigenschaften, die sie zu ausgezeichneten Begleithunden machen.
Es wird angenommen, dass der Miniatur-Pudel im 18. Jahrhundert in Frankreich entstanden ist, als Züchter begannen, kleinere Versionen des Standardpudels zu züchten. Wahrscheinlich durch die Kreuzung von Standardpudeln mit kleineren Hunderassen wie dem Zwergspaniel, dem Havaneser und dem Affenpinscher. Durch sorgfältige Zucht wurden die Merkmale des Standardpudels, wie das lockige Fell und die intelligente Natur, in einer kleineren Größe beibehalten.
In Frankreich wurde der Miniatur-Pudel schnell populär und wurde bald in anderen Teilen Europas und in den USA bekannt. In den 1920er Jahren wurde der Miniatur-Pudel offiziell als eigene Rasse anerkannt und erhielt den Namen "Zwergpudel". 1960 wurde der Name in "Miniatur-Pudel" geändert, um ihn besser von anderen Pudelgrößen zu unterscheiden.
Heute ist der Miniatur-Pudel eine beliebte Rasse auf der ganzen Welt und wird oft als Begleithund, in der Jagd und im Rettungsdienst eingesetzt.
Obwohl die Rasse klein ist, behält sie viele der Eigenschaften des Standardpudels, einschließlich des lockigen Fells, der Intelligenz und der Anhänglichkeit.
Ein Miniatur-Pudel hat in der Regel eine Schulterhöhe von 28 bis 38 cm und wiegt zwischen 3 und 8 kg. Das Fell ist sehr dicht und lockig, mit einer Vielzahl von Farben wie Weiß, Schwarz, Apricot, Braun und Silber. Das Fell muss sehr oft gebürstet und geschnitten werden, um Verfilzungen zu vermeiden.
Miniatur-Pudel sind sehr anhänglich und liebevoll gegenüber ihren Besitzern und können gut mit Kindern und anderen Haustieren auskommen. Sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn und sind sehr neugierig, was sie zu sehr guten Suchhunden macht. So kann man seinem Miniatur-Pudel zum Beispiel auch erfolgreich das Trüffelsuchen antrainieren.
Da sie sehr aktive Hunde sind, benötigen sie täglich ausreichend Bewegung und geistige Stimulation. Miniatur-Pudel sind auch bekannt für ihre super Sprungfähigkeiten und können bei entsprechendem Training kleine Hindernisse überwinden.
Wie bei vielen Rassen können Miniatur-Pudel bestimmte Erbkrankheiten aufweisen, die durch zu extreme Zucht hervorgerufen wurden:
Patellaluxation: Eine Fehlstellung der Kniescheibe, die Schmerzen und Lahmheit verursachen kann.
Allergien: Pudel können an verschiedenen Arten von Allergien leiden, einschließlich Futtermittelallergien, Umweltallergien und Hautallergien.
Augenprobleme: Pudel können an verschiedenen Augenproblemen leiden, wie zum Beispiel Katarakten, Netzhautdysplasie und Entropium.
Otitis externa: Eine Entzündung des äußeren Gehörgangs, die häufig bei Hunden mit hängenden Ohren wie dem Pudel auftritt.
Epilepsie: Eine neurologische Erkrankung, die Anfälle und Krampfanfälle verursacht.
Magen-Darm-Probleme: Pudel sind anfällig für verschiedene Magen-Darm-Probleme wie Blähungen, Verdauungsstörungen, Erbrechen und Durchfall.
Weitere
Es ist wichtig, dass Züchter die Gesundheit ihrer Zuchttiere überwachen und nur gesunde Hunde zur Zucht verwenden. Wenn Sie einen Miniatur-Pudel adoptieren möchten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie einen seriösen Züchter finden, der seine Hunde auf Erbkrankheiten testet und über ihre Gesundheitsgeschichte informiert.
Insgesamt ist der Miniatur-Pudel eine wunderbare Rasse für Menschen, die einen intelligenten, verspielten und treuen Begleiter suchen, der sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wohlfühlt und viel Freude und Liebe in das Leben seiner Besitzer bringt.
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